Schüssel mit cremiger Vanillepudding oder Dessertcreme auf einem Holztisch, daneben ein Löffel und ein Topf

Vanillepudding selbstgemacht

Der Pudding ist mild süß, cremig und weich gebun­den. Die Zubere­itung mit klaren Temper­a­turen sorgt für gleich­mäßige Bindung ohne Klümpchen. Stelle zuerst die Vanillemilch bereit.

Hast du es satt, dass dein Handy beim Kochen immer ausgeht und du ständig den Bildschirm wieder aktivieren musst?

Zutaten für dieses Gericht

Die Zutaten passen sich automatisch an deine Portionszahl an und werden so gerundet, dass sie in der Küche wirklich funktionieren.

  • 200 ml Sahne
  • 300 ml Milch
  • 1 Schote Vanille oder Vanilleextrakt
  • 40 g Brauner Zucker
  • 40 g Speisestärke
  • 2 mittelgroße/s Eigelbe
  • 20 g Kalte Butter
  • Schritt 1 - Vanillemilch erwär­men

    Zutaten für diesen Schritt:

    • 200 ml Sahne
    • 300 ml Milch
    • 1 Schote Vanille oder Vanilleextrakt

    Sahne, zwei Drittel der Milch und Vanille ruhig erhitzen (65 °C), bis die Mischung leicht dampft und die Vanille deutlich duftet, aber nicht kocht.

    Wenn sich kleine Bläschen am Rand bilden → Hitze sofort reduzieren.

  • Schritt 2 - Stärkemis­chung anrühren

    Zutaten für diesen Schritt:

    • 40 g Brauner Zucker
    • 40 g Speisestärke
    • 2 mittelgroße/s Eigelbe

    Restliche kalte Milch mit Zucker, Speis­es­tärke und Eigel­ben glatt verrühren, bis keine trock­e­nen Stärk­er­este mehr sicht­bar sind.

  • Schritt 3 - Mischung einar­beiten

    Stärkemis­chung langsam in die warme Vanillemilch einrühren und ruhig erhitzen (80 °C), bis eine glatte Flüssigkeit ohne sicht­bare Schlieren entsteht.

    Wenn die Masse körnig wird → Topf sofort von der Hitze nehmen.

  • Schritt 4 - Pudding abbinden

    Die Mischung unter ständi­gem Rühren sanft binden (78 °C), bis der Pudding sicht­bar eindickt und schwer vom Löffel fließt.

    Wenn der Pudding am Topfbo­den ansetzt → sofort die Hitze reduzieren.

  • Schritt 5 - Abfüllen und abkühlen

    Zutaten für diesen Schritt:

    • 20 g Kalte Butter

    Pudding sofort vom Herd nehmen, die kalte Butter einrühren und die Masse glatt verrühren. Anschließend in Schüs­seln oder Gläser füllen und abkühlen lassen.

Guten Appetit

Der Pudding kann warm oder kalt serviert werden. Die Konsistenz bleibt cremig und glatt.

Weitere Hinweise zu Vanillepud­ding selbst­gemacht

Warum entste­hen beim Vanillepud­ding plötzlich Klümpchen?

Vanillepud­ding klumpt, wenn die Stärkemis­chung zu schnell in die heiße Milch kommt. Langsames Einrühren und konstante Temper­atur sorgen für eine glatte Bindung.

Wie bleibt Vanillepud­ding nach dem Abkühlen cremig statt fest?

Vanillepud­ding wird zu fest, wenn die Stärke zu stark erhitzt wird. Schonen­des Abbinden bei kontrol­lierter Temper­atur hält die Konsis­tenz weich und cremig.

Wie verhin­dert man angebran­nten Vanillepud­ding am Topfbo­den?

Vanillepud­ding setzt an, wenn die Hitze zu hoch bleibt und zu wenig gerührt wird. Gleich­mäßiges Erhitzen mit ständi­gem Rühren verhin­dert feste Rückstände.

Wie gelingt Vanillepud­ding mit sicht­bar glatter und cremiger Textur?

Schonen­des Erhitzen und kontrol­liertes Abbinden sorgen für eine gleich­mäßige Creme ohne feste Stärkestruk­tur. Kalte Butter stabil­isiert zusät­zlich die glatte Konsis­tenz.

Mehr zum Gericht

Herkunft:

Deutsch­land

Hintergrund:

Vanillepud­ding entstand aus einfachen Milchdesserts und wurde im 19. Jahrhun­dert in Haushal­ten verbre­itet.

Verwendung:

Klassis­cher Nachtisch für den Alltag.