Knuspriges Hähnchenschnitzel mit Currysoße und Reis auf einem Teller

Japanisches Curry mit Gemüse und Reis selber machen

Japanis­ches Curry mit Gemüse und Reis ist ein mild gebun­denes Schmorg­ericht auf Basis eines Curry-Roux. Der Fokus liegt auf kontrol­lierter Bindung bei 90 °C und getren­nten Zwiebel­struk­turen für abgestufte Gargrade. So entsteht eine gleich­mäßige, stabile Sauce mit weichem Gemüse.

Hast du es satt, dass dein Handy beim Kochen immer ausgeht und du ständig den Bildschirm wieder aktivieren musst?

Zutaten für dieses Gericht

Die Zutaten passen sich automatisch an deine Portionszahl an und werden so gerundet, dass sie in der Küche wirklich funktionieren.

  • 2 Stück Karotten
  • 2 Stück Kartoffeln
  • 2 Stück Zwiebeln
  • 700 ml Wasser
  • 50 ml Apfelsaft
  • 1 El Worcestersauce
  • 110 g Golden Curry S&B
  • 2 Tassen Reis
  • Schritt 1 - Zwiebeln schnei­den

    Zutaten für diesen Schritt:

    • 2 Stück Zwiebeln

    Eine Zwiebel fein würfeln und die zweite Zwiebel in dünne Halbringe schnei­den.

  • Schritt 2 - Gemüse vorbere­iten

    Zutaten für diesen Schritt:

    • 2 Stück Karotten
    • 2 Stück Kartoffeln

    Karot­ten und Kartof­feln schälen und in gleich­mäßige Stücke schnei­den.

  • Schritt 3 - Zwiebel­wür­fel anschwitzen

    Zwiebel­wür­fel ruhig anschwitzen (120 °C), bis sie weich werden und glasig glänzen ohne Farbe anzunehmen.

    Wenn die Zwiebeln bräunen dann Hitze reduzieren.

  • Schritt 4 - Zwiebel­hal­bringe dünsten

    Zwiebel­hal­bringe zugeben und ruhig dünsten (120 °C), bis sie weich sind und sicht­bar zusam­men­fallen.

    Wenn die Zwiebeln am Topfbo­den anset­zen dann etwas Hitze reduzieren.

  • Schritt 5 - Gemüse anbraten

    Karot­ten und Kartof­feln kräftig anbraten (180 °C), bis die Schnit­tflächen leicht bräunen und rösten.

    Wenn das Gemüse dunkel wird dann Hitze reduzieren.

  • Schritt 6 - Mit Wasser köcheln

    Zutaten für diesen Schritt:

    • 700 ml Wasser

    Wasser angießen und das Gemüse ruhig köcheln lassen (95 °C), bis Karot­ten und Kartof­feln weich sind.

    Wenn das Gemüse zerfällt dann Hitze weiter reduzieren.

  • Schritt 7 - Curry binden

    Zutaten für diesen Schritt:

    • 110 g Golden Curry S&B

    Curry-Roux einrühren und die Sauce ruhig binden (90 °C), bis sie glatt und sämig wirkt.

    Wenn sich Klümpchen bilden dann weiter rühren.

  • Schritt 8 - Abschmecken und köcheln

    Zutaten für diesen Schritt:

    • 50 ml Apfelsaft
    • 1 El Worcestersauce

    Apfel­saft und Worces­ter­sauce einrühren und das Curry ruhig köcheln lassen (90 °C), bis die Sauce leicht eindickt und rund schmeckt.

    Wenn die Sauce zu dick wird dann etwas Wasser einrühren.

  • Schritt 9 - Reis kochen

    Zutaten für diesen Schritt:

    • 2 Tassen Reis

    Reis ruhig kochen (100 °C), bis die Körner weich sind und locker auseinan­der­fallen, dann kurz abgedeckt ruhen lassen.

    Wenn der Reis noch nass wirkt dann kurz offen ausdampfen lassen.

Guten Appetit

Das Curry wird heiß serviert und behält beim erneuten Erwärmen seine Bindung. Die Sauce bleibt stabil und das Gemüse weich.

Weitere Hinweise zu Japanis­ches Curry mit Gemüse und Reis selber machen

Du hast Gemüse im Curry das zerfällt statt weich zu bleiben.

Im Japanis­ches Curry bestimmt die Temper­atur von 95 °C die Struk­tur. Zu langes Köcheln löst Zellstruk­tur auf, halte die Zeit knapp nach dem Weich­w­er­den.

Du bekommst braune Zwiebeln obwohl sie weich und hell bleiben sollen.

Für Japanis­ches Curry müssen Zwiebeln bei 120 °C glasig bleiben. Zu hohe Hitze erzeugt Maillardreak­tion und verän­dert Geschmack und Farbe.

Dein Reis klebt und hat keine lockeren Körner.

Bei Reis entschei­det das Wasserver­hält­nis und das Nachziehen. Nach dem Kochen abdampfen lassen verhin­dert Überfeuch­tung und erhält Körnung.

Du willst eine glatte sämige Currysauce mit klarer Struk­tur.

Die stabile Bindung entsteht durch gleich­mäßiges Einrühren des Curry-Roux bei 90 °C. So bleibt die Sauce homogen und umhüllt das Gemüse sauber.

Mehr zum Gericht

Herkunft:

Japan

Hintergrund:

Das Gericht entwick­elte sich im 19. Jahrhun­dert unter westlichem Einfluss und wurde an lokale Geschmack­spro­file angepasst. Die gebun­dene Sauce ist heute fester Bestandteil der Alltagsküche.

Verwendung:

Geeignet für einfache Mahlzeiten im Alltag und gemein­sames Essen.