Schritt 1 - Zwiebeln schneiden
Zutaten für diesen Schritt:
- 2 Stück Zwiebeln
Eine Zwiebel fein würfeln und die zweite Zwiebel in dünne Halbringe schneiden.

Japanisches Curry mit Gemüse und Reis ist ein mild gebundenes Schmorgericht auf Basis eines Curry-Roux. Der Fokus liegt auf kontrollierter Bindung bei 90 °C und getrennten Zwiebelstrukturen für abgestufte Gargrade. So entsteht eine gleichmäßige, stabile Sauce mit weichem Gemüse.
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Eine Zwiebel fein würfeln und die zweite Zwiebel in dünne Halbringe schneiden.
Karotten und Kartoffeln schälen und in gleichmäßige Stücke schneiden.
Zwiebelwürfel ruhig anschwitzen (120 °C), bis sie weich werden und glasig glänzen ohne Farbe anzunehmen.
Wenn die Zwiebeln bräunen dann Hitze reduzieren.
Zwiebelhalbringe zugeben und ruhig dünsten (120 °C), bis sie weich sind und sichtbar zusammenfallen.
Wenn die Zwiebeln am Topfboden ansetzen dann etwas Hitze reduzieren.
Karotten und Kartoffeln kräftig anbraten (180 °C), bis die Schnittflächen leicht bräunen und rösten.
Wenn das Gemüse dunkel wird dann Hitze reduzieren.
Wasser angießen und das Gemüse ruhig köcheln lassen (95 °C), bis Karotten und Kartoffeln weich sind.
Wenn das Gemüse zerfällt dann Hitze weiter reduzieren.
Curry-Roux einrühren und die Sauce ruhig binden (90 °C), bis sie glatt und sämig wirkt.
Wenn sich Klümpchen bilden dann weiter rühren.
Apfelsaft und Worcestersauce einrühren und das Curry ruhig köcheln lassen (90 °C), bis die Sauce leicht eindickt und rund schmeckt.
Wenn die Sauce zu dick wird dann etwas Wasser einrühren.
Reis ruhig kochen (100 °C), bis die Körner weich sind und locker auseinanderfallen, dann kurz abgedeckt ruhen lassen.
Wenn der Reis noch nass wirkt dann kurz offen ausdampfen lassen.
Das Curry wird heiß serviert und behält beim erneuten Erwärmen seine Bindung. Die Sauce bleibt stabil und das Gemüse weich.
Im Japanisches Curry bestimmt die Temperatur von 95 °C die Struktur. Zu langes Köcheln löst Zellstruktur auf, halte die Zeit knapp nach dem Weichwerden.
Für Japanisches Curry müssen Zwiebeln bei 120 °C glasig bleiben. Zu hohe Hitze erzeugt Maillardreaktion und verändert Geschmack und Farbe.
Bei Reis entscheidet das Wasserverhältnis und das Nachziehen. Nach dem Kochen abdampfen lassen verhindert Überfeuchtung und erhält Körnung.
Die stabile Bindung entsteht durch gleichmäßiges Einrühren des Curry-Roux bei 90 °C. So bleibt die Sauce homogen und umhüllt das Gemüse sauber.
Japan
Das Gericht entwickelte sich im 19. Jahrhundert unter westlichem Einfluss und wurde an lokale Geschmacksprofile angepasst. Die gebundene Sauce ist heute fester Bestandteil der Alltagsküche.
Geeignet für einfache Mahlzeiten im Alltag und gemeinsames Essen.