Sauerkraut mit Speck und Kartoffelpüree auf einem Teller serviert

Sauerkraut mit Speck aus dem Topf

Sauer­kraut mit Speck ist eine herzhafte Beilage aus gegartem Kraut, Brühe und ausge­lassenem Speck. Entschei­dend ist das langsame Auslassen des Specks und das sanfte Köcheln, damit sich Fett, Säure und Flüssigkeit gleich­mäßig binden.

Hast du es satt, dass dein Handy beim Kochen immer ausgeht und du ständig den Bildschirm wieder aktivieren musst?

Zutaten für dieses Gericht

Die Zutaten passen sich automatisch an deine Portionszahl an und werden so gerundet, dass sie in der Küche wirklich funktionieren.

  • 125 g Speckwürfel
  • etwas Butter
  • 500 g Sauerkraut aus der Packung
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 0.5 Tl Kümmel
  • 2 Blätter Lorbeer
  • nach Geschmack Pfeffer
  • 4 Stück Wacholderbeeren
  • 15 g Zucker
  • nach Geschmack Salz
  • Schritt 1 - Speck anbraten

    Zutaten für diesen Schritt:

    • 125 g Speckwürfel
    • etwas Butter

    Speck­wür­fel mit Butter langsam anbraten (150 °C), bis Fett austritt und die Würfel gleich­mäßig goldgelb gebräunt sind.

    Wenn die Speck­wür­fel dunkel werden, Hitze reduzieren.

  • Schritt 2 - Sud köcheln

    Zutaten für diesen Schritt:

    • 250 ml Gemüsebrühe
    • 0.5 Tl Kümmel
    • 2 Blätter Lorbeer
    • nach Geschmack Pfeffer
    • 4 Stück Wacholderbeeren
    • 15 g Zucker

    Gemüse­brühe mit Kümmel, Lorbeer, Pfeffer, Wacholder­beeren und Zucker ruhig köcheln lassen (90 °C), bis die Brühe leicht dampft und die Gewürze gleich­mäßig verteilt sind.

    Wenn die Brühe stark kocht, Temper­atur senken.

  • Schritt 3 - Sauer­kraut garen

    Zutaten für diesen Schritt:

    • 500 g Sauerkraut aus der Packung

    Sauer­kraut unter den Sud rühren und sanft köcheln lassen (95 °C), bis das Kraut weich ist und die Flüssigkeit gleich­mäßig aufgenom­men hat.

    Wenn das Kraut trocken wirkt, etwas Brühe nachgießen.

  • Schritt 4 - Abschmecken

    Zutaten für diesen Schritt:

    • nach Geschmack Salz

    Mit Salz abschmecken und Lorbeerblät­ter sowie Wacholder­beeren aus dem Sauer­kraut entfer­nen.

    Wenn das Sauer­kraut zu salzig schmeckt, etwas Brühe zugeben.

Guten Appetit

Das Sauerkraut wird heiß serviert oder als Beilage bereitgestellt. Die Struktur bleibt saftig und aromatisch gebunden.

Weitere Hinweise zu Sauer­kraut mit Speck aus dem Topf

Du merkst dass dein Speck bitter wird bevor er Fett abgibt

Sauer­kraut mit Speck gelingt nur wenn der Speck bei 150 °C langsam auslässt. Zu hohe Hitze verbrennt Eiweiß und verhin­dert eine stabile Fettba­sis.

Du bemerkst dass dein Sauer­kraut Flüssigkeit verliert und ansetzt

Sauer­kraut mit Speck braucht ausre­ichend Brühe während des Garens. Verdampft zu viel Flüssigkeit wird das Kraut trocken und bindet nicht mehr gleich­mäßig.

Du stellst fest dass dein Gericht am Ende zu stark gewürzt ist

Sauer­kraut mit Speck enthält bereits Salz aus Speck und Brühe. Nachsalzen erst am Ende verhin­dert Überwürzung und erhält die Balance von Säure und Fett.

Du willst ein gleich­mäßig saftiges Ergeb­nis mit sicht­barem Fettglanz

Sauer­kraut mit Speck wird saftig wenn Fett, Brühe und Säure bei kontrol­lierter Hitze binden. Langsames Garen sorgt für weiche Struk­tur und gleich­mäßige Verteilung.

Mehr zum Gericht

Herkunft:

Deutsch­land

Hintergrund:

Sauer­kraut entstand aus der Haltbar­ma­chung von Kohl. Die Kombi­na­tion mit Speck ergänzt Fett und Röstaromen.

Verwendung:

Geeignet für einfache Mahlzeiten in der kühlen Jahreszeit oder als Beilage zu Fleisch.